Die Rede von Gott ist meistens rein männlich - auf der Ebene der Grammatik, aber auch, was die inneren Vorstellungen und Gottesbilder angeht. Es geht aber auch anders. Weiterlesen

Gotteswort, weiblich: Über diesen Blog

7. Sonntag der Osterzeit A // Allgegenwärtiger Vater
Allgegenwärtiger Vater
Biblische Gottesbilder sind vielfältig und fluide. Die Gottheit Israels mit dem ins Schweigen entrückten Namen zeigt sich als Wolkenreiter, himmlischer Heerführer, im Brausen des Sturmes –
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6. Sonntag der Osterzeit A // Das Bild der Geburt
Obwohl es im Glauben um das Leben geht, wird oft dem Sterben und dem Tod mehr Bedeutung beigemessen als dem Geborenwerden. Das ist so einseitig wie die klassische Attributierung des Menschen mit „alle Menschen sind sterblich“. Denn dass wir sterben, wissen wir nur von Außen – die Erfahrung, geboren worden zu sein, teilen wir alle. Weiterlesen

5. Sonntag der Osterzeit A // Zur 1. Lesung
Witwe zu sein, bedeutet im Alten Orient eine prekäre Existenz, vor allem, wenn eine Witwe keinen Sohn hat: Weil Witwen ihre Ehemänner nicht beerben können, müssen sie in ihre Herkunftsfamilie zurückkehren oder eine weitere Ehe eingehen. Weiterlesen

4. Sonntag der Osterzeit A // zur 2. Lesung
Wie umgehen mit der vielen Gewalt in der Bibel? Sie enthält ja nunmal viel Gewalt. In den erzählenden Passagen des Ersten Testaments als Erzählungen von Kriegen wie auch von individuell verübter Gewalt, und die Erzählstimmen sind dabei mal auf der Seite der Ausübenden, mal auf der Seite der Erleidenden zu finden. Weiterlesen

3. Sonntag der Osterzeit A // zur ersten Lesung
Gekappte Melodien
Die Schriften des Zweiten Testaments sind nicht denkbar ohne das Erste Testament: Sie greifen dessen Motive aus, zitieren es häufig, am häufigsten das Buch der Psalmen, und weisen damit ihre eigenen Inhalte als wahr aus. Denn als wahr gilt ihren Verfasserinnen und Verfassern, was schriftgemäß ist – und als „Schrift“ kennen sie ja ausschließlich die Hebräische Bibel bzw. deren Übersetzung ins Griechische, die Septuaginta. Weiterlesen

2. Sonntag der Osterzeit // Zur nachträglichen Exklusion der Frauen vom Abendmahl
In der Apostelgeschichte erzählt Lukas von der Entstehung und Verbreitung der jesusgläubigen Gemeinschaften: vom kleinen Kreis der Freundinnen und Freunde Jesu einschließlich der symbolisch wichtigen „Zwölf“, die vermutlich jedoch in früher Überlieferung für ein Kollektiv, das gesammelte Israel, standen – bis zur Ausbreitung im gesamten Mittelmeerraum. Weiterlesen