Die Rede von Gott ist meistens rein männlich - auf der Ebene der Grammatik, aber auch, was die inneren Vorstellungen und Gottesbilder angeht. Es geht aber auch anders. Weiterlesen

Gotteswort, weiblich: Über diesen Blog

Dreifaltigkeitssonntag A // zum Fest und zur zweiten Lesung
Was ist über die Dreifaltigkeit nicht schon alles geschrieben worden, als hätten Menschen Einblick in das Wesen Gottes und wäre unser Erkennen nicht nur immer ein Blick durch ein Schlüsselloch. Eine Gottheit in drei Personen - also drei Masken, denn das ist eine antike persona: eine Theatermaske, am ehesten vergleichbar mit dem Hääs aus der badischen Fasnacht, die eben keine Individualität, sondern einen Typus ausdrücken soll. Weiterlesen

Pfingsten // Psalmgebet
Zu beten mit den Betroffenen des Missbrauchs geistlicher Macht.
Manchmal sieht es gar zu leicht aus, von dir zu sprechen, du meine Gottheit;
von dir und deiner Macht zum Leben.
Die Worte eines nie endenden Chors sprechen von dir,
von deiner Schöpfungskraft, deiner Liebe.
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7. Sonntag der Osterzeit A // Allgegenwärtiger Vater
Biblische Gottesbilder sind vielfältig und fluide. Die Gottheit Israels mit dem ins Schweigen entrückten Namen zeigt sich als Wolkenreiter, himmlischer Heerführer, im Brausen des Sturmes – Weiterlesen

6. Sonntag der Osterzeit A // Das Bild der Geburt
Obwohl es im Glauben um das Leben geht, wird oft dem Sterben und dem Tod mehr Bedeutung beigemessen als dem Geborenwerden. Das ist so einseitig wie die klassische Attributierung des Menschen mit „alle Menschen sind sterblich“. Denn dass wir sterben, wissen wir nur von Außen – die Erfahrung, geboren worden zu sein, teilen wir alle. Weiterlesen

5. Sonntag der Osterzeit A // Zur 1. Lesung
Witwe zu sein, bedeutet im Alten Orient eine prekäre Existenz, vor allem, wenn eine Witwe keinen Sohn hat: Weil Witwen ihre Ehemänner nicht beerben können, müssen sie in ihre Herkunftsfamilie zurückkehren oder eine weitere Ehe eingehen. Weiterlesen