Die Rede von Gott ist meistens rein männlich - auf der Ebene der Grammatik, aber auch, was die inneren Vorstellungen und Gottesbilder angeht. Es geht aber auch anders. Weiterlesen

Gotteswort, weiblich: Über diesen Blog

5. Sonntag der Osterzeit A // Zur 1. Lesung
Witwe zu sein, bedeutet im Alten Orient eine prekäre Existenz, vor allem, wenn eine Witwe keinen Sohn hat: Weil Witwen ihre Ehemänner nicht beerben können, müssen sie in ihre Herkunftsfamilie zurückkehren oder eine weitere Ehe eingehen. Weiterlesen

4. Sonntag der Osterzeit A // zur 2. Lesung
Wie umgehen mit der vielen Gewalt in der Bibel? Sie enthält ja nunmal viel Gewalt. In den erzählenden Passagen des Ersten Testaments als Erzählungen von Kriegen wie auch von individuell verübter Gewalt, und die Erzählstimmen sind dabei mal auf der Seite der Ausübenden, mal auf der Seite der Erleidenden zu finden. Weiterlesen

3. Sonntag der Osterzeit A // zur ersten Lesung
Gekappte Melodien
Die Schriften des Zweiten Testaments sind nicht denkbar ohne das Erste Testament: Sie greifen dessen Motive aus, zitieren es häufig, am häufigsten das Buch der Psalmen, und weisen damit ihre eigenen Inhalte als wahr aus. Denn als wahr gilt ihren Verfasserinnen und Verfassern, was schriftgemäß ist – und als „Schrift“ kennen sie ja ausschließlich die Hebräische Bibel bzw. deren Übersetzung ins Griechische, die Septuaginta. Weiterlesen

2. Sonntag der Osterzeit // Zur nachträglichen Exklusion der Frauen vom Abendmahl
In der Apostelgeschichte erzählt Lukas von der Entstehung und Verbreitung der jesusgläubigen Gemeinschaften: vom kleinen Kreis der Freundinnen und Freunde Jesu einschließlich der symbolisch wichtigen „Zwölf“, die vermutlich jedoch in früher Überlieferung für ein Kollektiv, das gesammelte Israel, standen – bis zur Ausbreitung im gesamten Mittelmeerraum. Weiterlesen

Ostern // Wie von Hoffnung sprechen in einer gewaltgeprägten Welt?
Mk 16,1-8
Es hat eine Weile gedauert, aber mittlerweile ist mir dieser Schluss des Markusevangeliums sehr lieb, der das Ende so offen hält. Auch er öffnet einen Graben, der erst einmal nicht so einfach zu überbrücken ist. Auch hier versuche ich, bei diesem offenen Ende zu bleiben und zu fühlen. Weiterlesen

Karfreitag
Konfrontiert mit den Worten, die erzählen, wie er starb, bleibt mir erst einmal nur Stille. Weil es nichts mehr zu sagen gibt, weil es solche zutiefst ungerechte Gewalt gibt, weil die Lust an der Grausamkeit mir die Sprache raubt, weil sich hier absolute Abgründe auftun. Weiterlesen