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5. Sonntag der Osterzeit A // Zur 1. Lesung

Witwe zu sein, bedeutet im Alten Orient eine prekäre Existenz, vor allem, wenn eine Witwe keinen Sohn hat: Weil Witwen ihre Ehemänner nicht beerben können, müssen sie in ihre Herkunftsfamilie zurückkehren oder eine weitere Ehe eingehen. Weiterlesen

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4. Sonntag der Osterzeit A // zur 2. Lesung

Wie umgehen mit der vielen Gewalt in der Bibel? Sie enthält ja nunmal viel Gewalt. In den erzählenden Passagen des Ersten Testaments als Erzählungen von Kriegen wie auch von individuell verübter Gewalt, und die Erzählstimmen sind dabei mal auf der Seite der Ausübenden, mal auf der Seite der Erleidenden zu finden. Weiterlesen

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3. Sonntag der Osterzeit A // zur ersten Lesung

Gekappte Melodien

Die Schriften des Zweiten Testaments sind nicht denkbar ohne das Erste Testament: Sie greifen dessen Motive aus, zitieren es häufig, am häufigsten das Buch der Psalmen, und weisen damit ihre eigenen Inhalte als wahr aus. Denn als wahr gilt ihren Verfasserinnen und Verfassern, was schriftgemäß ist – und als „Schrift“ kennen sie ja ausschließlich die Hebräische Bibel bzw. deren Übersetzung ins Griechische, die Septuaginta. Weiterlesen

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2. Sonntag der Osterzeit // Zur nachträglichen Exklusion der Frauen vom Abendmahl

In der Apostelgeschichte erzählt Lukas von der Entstehung und Verbreitung der jesusgläubigen Gemeinschaften: vom kleinen Kreis der Freundinnen und Freunde Jesu einschließlich der symbolisch wichtigen „Zwölf“, die vermutlich jedoch in früher Überlieferung für ein Kollektiv, das gesammelte Israel, standen – bis zur Ausbreitung im gesamten Mittelmeerraum. Weiterlesen

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Karfreitag

Konfrontiert mit den Worten, die erzählen, wie er starb, bleibt mir erst einmal nur Stille. Weil es nichts mehr zu sagen gibt, weil es solche zutiefst ungerechte Gewalt gibt, weil die Lust an der Grausamkeit mir die Sprache raubt, weil sich hier absolute Abgründe auftun. Weiterlesen

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Gründonnerstag // Wer war beim letzten Abendmahl dabei?

Matthäus und Markus schreiben: "Er legte sich mit den Zwölf zu Tisch" (Mt 26,20) bzw. "er kam mit den Zwölf" (/Mk 14,17). Lukas hingegen formuliert "Er legte sich zu Tisch und seine Apostel mit ihm." (Lk 22,14) Wir sind es heute gewohnt, die Zwölf, die Jünger und die Apostel als Gruppen gleichzusetzen. Im Zweiten Testament sind dies aber Gruppen, die Überschneidungen haben, aber keineswegs deckungsgleich sind. Weiterlesen